Stephanie Herschel, Erftstadt
2. erw. Auflage 2002, 101 Seiten, 32 Abbildungen, 2 Tabellen, € 20,00
ISBN 978-3-930926-05-3
Unklare Diagnose? Erfolglose Therapie? Stolpern Sie? Verwechseln Sie oft links mit rechts? Der Armlängenreflex hilft weiter!
Reflexe als unwillkürlich und regelhaft ablaufende
Vorgänge sind physiologische Reaktionen eines
Erfolgsorgans auf einen adäquaten Reiz. Durch sie ist die
Funktionsfähigkeit bestimmter Abläufe des Körpers oder
seine Entwicklung auf oft einfache und verläßliche Weise
prüfbar.
Armlängenunterschiede können verschiedene Ursachen
haben: Einseitige Fehlstatik (z.B. ein X-Arm) oder angeborene
bzw. erworbene Erkrankungen der Gewebe und
Gelenke eines Armes. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl
von reflektorischen Einflüssen. Das zeigt der von dem belgischen
Osteopathen Raphael van Assche entwickelte
Armlängenreflex.
Dieser ist Ausdruck eines Mißbefindens und kann die vielschichtigen
Verbindungen zu körperlichen und psychosozialen,
aber auch geistigen, umweltbedingten sowie energetischen
Störungsstellen rekonstruieren. Dabei kommt es
– vermutlich aufgrund einer streßbedingten Desintegration
der Hirnhälften – zu Armlängenunterschieden. So lassen
sich beispielsweise ursprünglich gleichlange Arme durch
Berührung von pathologisch veränderten Körperarealen
sichtbar und stets reproduzierbar verändern.
Stephanie Herschel gelingt es mit dem vorliegendem Buch
auf eindrucksvolle Weise den Armlängenreflex facettenreich
vorzustellen. Komplementär zu schulmedizinischen
Verfahren trägt der Reflex einerseits zur Diagnosefindung
bei, andererseits zeigt er geeignete Therapiemöglichkeiten
auf und dient der Behandlungsdokumentation.
Die 2. Auflage wurde gründlich durchgesehen und aktualisiert.
Ergänzend rundet jetzt ein umfassender praktischer
Übungsteil das Buch ab.