Werner E. Loeckle, Frankfurt a. M.
3. verbesserte Auflage, 2003, 159 Seiten, 29 Abbildungen, € 24,00
ISBN 978-3-930926-19-0
...der Fisch wird geschwommen!
Vom Labor Badewanne über Strampeleien bis zum Wriggen: Mit dem Wasser „ auf Du “ sein, im Wasser DAHEIM!
Am Anfang was das Wasser. In allen
Schöpfungsgeschichten ist das Meer
der Urgrund aller Dinge, das Wasser
das lebendige Chaos, aus dem alles
entstanden ist. So hat das Wasser
schon immer eine besondere Faszination
auf die Menschen ausgeübt. Das
Wasser an bestimmter Stelle ist Augenblicke
später neues, anderes.
Durch die Eigenschaft des Fließens ist
das Wasser wie die Zeit, unsere Lebenszeit.
Wasser und Mensch sind
unterwegs auf den Wegen durchs Leben.
Es gibt kein Leben ohne das lebendige
Mineral Wasser, der Mensch
besteht zu etwa 70% aus Wasser.
Um im Wasser DAHEIM zu sein,
sollten wir alles durchgegangen sein:
Brust- und Seitenschwimmen, dann
Kraul-, Delfin- und Schmetterlingsstil und vor allem das wertvolle Rückenschwimmen,
aber auch Rückwärtsschwimmen
und Wedelschwimmen (sog. Wriggen). So wird das „Schiff Ich“ wieder
flott gemacht.
Die erlebnisintensive Lektüre von Dr. Loeckle stellt jedoch kein Dressurprogramm
dar. Weitere spielerische Angebote,
Meditationen und Partnerübungen für das „Doppel-Schiff“
lassen ein wohliges Körpergefühl des Getragen –
und Eins-Sein entstehen. Auch gestandene „Wasserratten“ können
noch einiges lernen.
Regelmäßiges SCHWIMMEN WIE NOCH NIE ist mehrfach gesundend. Es
bewirkt einen angemessenen Einsatz
und Gebrauch sämtlicher Organe, insbesondere von Atmung und Herz-Kreislauf.
Alle Muskelgruppen werden ergriffen,
24 Wirbel können einzeln entdeckt werden, vielfältige Ängste
und Schmerzzustände lassen sich abbauen.
Der Verfasser hat sich zum Ziel gesetzt, Wasser als archaisches Medium und
heilsames Bewegungsmilieu wieder
stärker ins Bewusstsein zu rufen. Dazu wird das Element Wasser in nahezu
allen Aspekten durchleuchtet. Wasser
trägt und der eigene Leib dient sich selbsterfahrend als Schwimmlehrer,
sodass man „im Gespräch“ mit dem Wasser
idealerweise – ähnlich einem Fisch – „geschwommen wird“.