Neuromedizin-Konzept
Ansatzpunkt des Neuromedizin-Konzept ist der Schmerz.
Statt Medikamenten oder Operation fordert das Neuromedizin-Konzept den Patienten dazu auf etwas zu tun, sich zu bewegen, sich anders zu verhalten. Der Patient wird aus dem Bett der Passivität geholt.
In den Büchern des Neuromedizin Verlags finden sich deshalb vielfältige Weisen den Schmerz anzugehen.
So kann man ihn aus sich heraussingen ("Die befreite Stimme" von Susan Rogat), ihn herausschwimmen ("Schwimmen wie noch nie" von Werner E. Loeckle), ihn herauskugeln ("Tennisballarbeit am Kopf" von Martina Peter).
Besonders wichtig im Neuromedizin-Konzept ist der Umgang mit der Zeit. So sind Schmerzen ein Drittel Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft. Die Eule, als Maskottchen der Schmerzphysiotherapeuten, ist ebenfalls ein Symbol für die Zeit. Deshalb befinden sich mehrere Bücher zu diesem Thema im Verlagsprogramm ("Person und Zeit" von Bernhard Pauleikhoff oder "Mensch und Zeit" von Ingrid und Horst Mletzko).
Weitere Bücher, die sich mit Krankheit oder Kranksein beschäftigen, sind:
"Warum krank?" von Richard M.A. Suchenwirth oder "Innere Reinigung" von Sigrid Das oder "Kränkung, Krankheit und Heilung" von Udo Derbolowsky oder "Das Zahnweh subjektiv genommen..." von Hermann Strobel.
Darüberhinaus finden sich mehrere Werke in den Fachbereichen Anatomie und Neurologie:
"Das Bicepstunnelsyndrom" von Reinhard Dittel oder "Neurologische Untersuchung" von Richard M.A. Suchenwirth oder "Die Hand in ihrer Schlüsselfunktion" von Ernst L.Schäfer, der sich besonders der Linkshändigkeit annimmt, oder "Anatomie des Bewegungssystems" von Herwig Hahn von Dorsche und Reinhard Dittel oder "Hormone" von Ludwig Schaaf.
Ein wichtiges Mittel, um den Schmerz zu besiegen, ist das Ritual. Als tägliche Rituale haben sich bewährt:
1. Doktor Draußen: Einmal täglich für eine Stunde an die freie Natur gehen.
2. Das Selbstgepräch: Auch Summen, Singen, Pfeifen ist erlaubt.
3. Ein Tagebuch führen.
Mehr Rituale findet man in dem Buch "Rituale in Blau", herausgegeben durch Reinhard Dittel, an dem zahlreiche Schmerzphysiotherapeuten mitgewirkt haben.
Anhand der Armlänge kann bei Armlängendifferenz Unstimmigkeiten im Körperhaus festgestellt werden. Diesen Aspekt führt Stephanie Herrschel in ihrem Buch "Der Armlängenreflex" aus.
Die Schmerzphysiotherapeutin Elke Lingelbach-Streit zeigt in ihrem Buch ("Ich bin frei und hatte es vergessen") weitere Wege zur Gesundung auf. Kerstin Kühne, ebenfalls profilierte Schmerzphysiotherapeutin, nähert sich in ihrem Buch "Freudensprünge" volkstümlichen Redewendungen. Diese können in zahlreichen Einzel-, Partner- und Gruppenübungen nachvollzogen werden. Mit dem Thema (Körper-)Sprache beschäftigt sich auch Otto Schober "Körpersprache - Schlüssel zum Verhalten".
Schließlich kann der Schmerz auch über die chinesische Heilkunst ("Chinesische Massage - Tuina von Alexander Meng oder oder "Annäherung an die Qi Gong Kugeln" von Dorothea Quella Herrmann) und naturheilkundlich ("Naturheilkundliche Physiotherapie" von Berndt Rieger) angegangen werden.
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